29. März  2022

Digitalkonferenz

tech@media spezial –
Plattform-Business

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Plattform-Business

Digitalkonferenz rund um Plattform- Strategien und -Geschäftsmodelle

29.3.2022
Ab 10 Uhr

Plattformen sind der heilige Gral der Internetökonomie, weil sie einen Markt organisieren können, ohne dass der Plattformbetreiber die Produktionsmittel besitzen muss, wie die Beispiele AirBnB, Booking.com oder FreeNow zeigen. Dadurch können sie die Kerneigenschaft eines digitalen Geschäftsmodells perfekt erfüllen: sie skalieren, d. h. der Mitteleinsatz wächst nicht so stark wie der Umsatz (und damit letztlich der Ertrag). So konnten einzelne Plattformen aus traditionelle in disruptive Märkte verwandeln.

Das Thema

Längst hat die Plattform-Ökonomie Einzug erhalten auch in der Medienwelt. Angebote wie Readly (Zeitschriften), Tigermedia (Kindermedien) oder Traktorpool (Landmaschinen- Marktplatz vom Landwirtschaftsverlag) sind Beispiele digitaler Plattformen, die von Medienunternehmen gesteuert werden. Solche Beispiele werden auf der Konferenz als use cases vorgestellt.

 

Die Konferenz zeigt die Funktionsweise von Plattform-Geschäftsmodellen, stellt Medien- Plattformen vor und erläutert, wie Sie in Ihren Märkten das Potential eines Plattform- Geschäftsmodells erkennen können. Außerdem werden technologische Grundlagen geliefert, die zum Aufbau von Plattformen nötig sind.

Zentrale Fragen, die beantwortet werden:

  • Was sind Plattformen und welche Formen gibt es?

  • Wie funktioniert das Geschäftsmodell von Plattformen?

  • Wie lässt sich der Bedarf von Plattformen in einem Markt entdecken?

  • Welche Schritte muss ich unternehmen, um eine Plattform zu etablieren?

  • Use Cases: Welche Plattform-Modelle von Medien gibt es und wie sind diese strukturiert? Strategie: Wie kann man gegen große Plattformen bestehen?

  • Cloud als Enabler – welche technologische Grundlagen sind zum Aufbau von Plattformen vonnöten?

Agenda

10.15 Uhr: Ehrhardt F. Heinold: Plattform-Business: Einführung in den heiligen Gral der Internetökonomie  

Plattformen sind der heilige Gral der Internetökonomie, weil sie einen Markt organisieren können, ohne dass der Plattformbetreiber die Produktionsmittel besitzen muss, wie die Beispiele AirBnB, Booking.com oder FreeNow zeigen. Dadurch können sie die Kerneigenschaft eines digitalen Geschäftsmodells perfekt erfüllen: sie skalieren, d. h. der Mitteleinsatz wächst nicht so stark wie der Umsatz (und damit letztlich der Ertrag). Doch was genau ist eine Plattform: Ein Shop, ein Vermittlungs- oder ein Preisvergleichsportal? Und wie können Sie in Ihren Märkten das Potential eines Plattform-Geschäftsmodells erkennen?

 

Ehrhardt F. Heinold unterstützt seit 1995 als geschäftsführender Gesellschafter der Heinold, Spiller & Partner Unternehmensberatung Medienunternehmen und Institutionen bei den Themen Publishingstrategie, Geschäftsmodellentwicklung und digitale Transformation.

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10 Uhr: Begrüßung

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10.45 Uhr: Martin Kurzhals, Tigermedia: Fallbeispiel – die hybride Kindermedienplattform Tigermedia

 

Martin Kurzhals ist CEO von tigermedia. tigermedia steht für anspruchsvolle Medienerlebnisse für Kinder – sicher, altersgerecht und mit jeder Menge Herz. Ausgegründet aus dem Traditionsverlag Oetinger, entwickelt das Startup von Till Weitendorf und Martin Kurzhals Inhalte, Endgeräte und passende Streaming-Angebote, welche die analoge Welt mit der digitalen zusammenführen. Das gemeinsame Ziel der Familienväter und Experten von tigermedia: Kindern einen geschützten Raum voller Geschichten und Abendteuer eröffnen, in dem sie sich eigenständig bewegen, Spaß haben und wachsen können.

11.15 Uhr: Matthias Prinz, Zaikio: Kollegiale Disruption für eine Branche unter Druck – wie und warum die Heidelberger Druckmaschinen AG mit Zaikio eine unabhängige Plattform baut

 

Manche glauben, die Druckindustrie sei auf dem absteigenden Ast. Da irren sie sich: Trotz und wegen der Digitalisierung steigen die Umsätze. Dennoch verändern sich die Anforderungen für geschäftlichen Erfolg auch hier deutlich. Das heißt für alle Marktteilnehmer: Flexibel bleiben, reibungslose Prozesse aufsetzen und mit Partnern eine möglichst nahtlose Zusammenarbeit zum gegenseitigen Vorteil etablieren. Die unabhängige Plattform Zaikio liefert robuste Vernetzung und drastische Effizienzsteigerung für alle Beteiligten - ohne zeitaufwendige und teure Integrationsprojekte. Zaikio verbindet dazu moderne cloudbasierte Schnittstellen mit nutzerfreundlichen Bedienoberflächen und dockt am ohnehin hohen Standardisierungsgrad der Druckbranche an. In diesem Vortrag erfahren Sie, wie die Heidelberger Druckmaschinen AG eine komplette Branche mittels einer unabhängigen Plattform verbindet. Und warum sie diese Plattform bewusst unabhängig von sich selbst aufstellt.

Matthias Prinz verantwortet als Managing Director UX die User Experience auf der Zaikio Plattform und ihren Produkten. Mit seinem Co-Founder Christian Weyer hat er 2016 die webbasierte Druckerei-Managementsoftware Keyline entwickelt. 2019 wurde das Unternehmen an die Heidelberger Druckmaschinen AG verkauft. Seitdem entwickelt das Team um das Gründerduo dort die Kernidee von Keyline zu der international vernetzten Branchenplattform Zaikio weiter.

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12 Uhr: Jan Sebastian Blender, readly: Wie die Readly-Plattform Verlagen datenbasierte Einblicke in das Leser-Verhalten bietet

 

Mit Daten bessere Inhalte anbieten - Readly, Europas Marktführer für digitale Zeitschriften- und Zeitungsabonnements, bietet mit Leser-Tracking Medienunternehmen Werkzeuge für ihr Business.

Jan-Sebastian Blender ist bei der Readly GmbH für die Akquisition von Verlagen und das Key Account Management von Verlagspartnern im DACH-Raum zuständig. Readly ist eine Plattform für digitales Lesen, die unbegrenzten Zugriff auf Magazine und Zeitschriften ermöglicht. Mit der einfach zu bedienenden App können Nutzer für monatlich 9,99 Euro auf dem Tablet, PC oder Smartphone auf über 3.300 Zeitschriften zugreifen, davon über 1.000 deutschsprachig. 

12.30 Uhr: Marco Laukötter, LV digital: traktorpool & Co., digitale Plattformen für Landwirtschaft und ländlichen Raum – „da geht was!“  

Mit den verschiedenen B2B-Nischenplattformen für das Agrar-Business und den ländlichen Raum bringt die LV digital GmbH Anbieter und Nachfrager zusammen. Auch in der Nische Netzwerkeffekte heben, Skalierungspotentiale nutzen und vor allem das Leben der Nutzer vereinfachen, das sind die Ansprüche an unsere Plattformen. Ein Paradebeispiel hierfür ist traktorpool.de, größter Landmaschinenmarkt Europas. Seit mehr als 20 Jahren werden über traktorpool Landmaschinen aller Art quer durch die Welt gehandelt. Insights zur Dimension der Plattform und den täglichen Herausforderungen der Weiterentwicklung vermittelt dieser Vortrag.

 

Marco Laukötter ist Geschäftsführer  der LV digital GmbH.  Seit 25 Jahren in der Medienbranche unterwegs in verschiedenen Positionen insb. in der Landwirtschaftsverlag GmbH bzw. deren Tochterunternehmen z.B. als stellv. Vertriebsleiter, Leiter Online-Services, Geschäftsführer Vinum Verlags GmbH, Leiter traktorpool und aktuell als Geschäftsführer LV digital GmbH.

Lesen Sie hier auch ein Interview mit Marco Laukötter.

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13 Uhr: Carsten Brandt, Visable: Blick in den Maschinenraum – wie Visable seine B2B-Plattformen wlw und EUROPAGES betreibt

Visable ist die Betreibergesellschaft der beiden führenden B2B-Plattformen in Europa wlw (früher „Wer liefert was“) und EUROPAGES. Jeden Monat suchen auf den beiden Plattformen über 4,2 Millionen B2B-Einkäufer nach detaillierten Unternehmens- und Produktinformationen. In seinem Vortag erzählt Carsten Brandt, wie aus einem fast 90 Jahre alten Verlag eine agil arbeitende Internet-Company wurde, erklärt welche Anforderungen die Suchenden haben und wie man es schafft, über 3 Millionen Firmenprofile aktuell zu halten. 

 

Carsten Brandt ist Head of Brand & Communications bei Visable. Der Kommunikationsprofi verfügt über rund 20 Jahre Berufserfahrung in führenden Positionen und war unter anderem Pressesprecher der freenet Group und arbeitete als PR-Berater für Unternehmen wie eBay, Otto und PayPal. 

Lesen Sie hier auch ein Interview mit Carsten Brandt.

13.30 Uhr: Ende der Konferenz

 

Sponsoren und Partner

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(frühere Ausgaben der tech@media)

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Der Veranstalter

tech@media ist ein Angebot des DIGITAL PUBLISHING REPORT

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Der DIGITAL PUBLISHING REPORT ist ein digitales Fachmagazin mit den Schwerpunkten Medien, Marketing und Kommunikation und wird hauptsächlich von Entscheidern mit Budgetverantwortung und Digital-Expertise in Unternehmen gelesen. Seit 2018 gehören auch digitale Events zum Portfolio, die seitdem von über 5000 Teilnehmern verfolgt wurden.

Partner dieser Ausgabe ist

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Heinold, Spiller & Partner, Hamburg, ist eine auf die Verlags- und Medienbranche spezialisierte Unternehmensberatung. Beratungsschwerpunkte im Bereich Digitale Medien sind die Bereiche Geschäftsmodellentwicklung, Produktstratetegie, Cross Media Publishing und Content Management. Heinold, Spiller & Partner berät Verlage auch bei der Auswahl und Einführung von Content Management Systemen.​

 

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Das Erfolgsformat tech@media mit bisher über 2000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, u.a. aus diesen Firmen:
 

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